| 04.10.1515 |
Lucas Cranach der Jüngere wird als viertes Kind Lucas Cranachs d. Ä. in Wittenberg geboren. |
| 1527/29 |
Beginn der Lehrzeit in der väterlichen Werkstatt. |
| 1536 |
Erwähnung als Mitglied der Cranach-Werkstatt bei den Vergoldungsarbeiten am Torgauer Schloss. |
| 1537 |
Tragischer Tod des Malers Johannes (Hans) Cranach (geb. 1512/13), des ältesten Sohnes von Lucas Cranach d. Ä. Daraufhin übernimmt Lucas Cranach der Jüngere zunehmend mehr Verantwortung in der väterlichen Werkstatt. |
| 1541 |
Cranach d. J. heiratet am 19. Februar Barbara Brück (1518-1549/50), die Tochter des kursächsischen Kanzlers Gregor Brück aus Wittenberg. Aus der Ehe gehen vier Kinder hervor. |
| 1546 |
Lebensgroßes Porträt Martin Luthers (Staatliches Museum Schwerin), das für eine Reihe von Reformatorenporträts vorbildlich wird. |
| 1547 |
Reformationsaltar (mit L. Cranach d. Ä.) in der Stadtkirche St. Marien, Wittenberg |
| 1549-1568 |
Ratsherr in Wittenberg. |
| 1550 |
Übernahme des Hofes und der Werkstatt in der Schlossstraße 1 vom Vater. Cranach d. Ä. verlässt Wittenberg. |
| 1551 |
Zweite Ehe mit Magdalena Schurff (1531-1606), einer Nichte Melanchthons. Aus dieser Ehe gehen fünf Kinder hervor. Der 1554 geborene Augustin Cranach (gest. 1595) wird ebenfalls Maler (Lehre mindestens 1571/72 bei dem in Sachsen ansässigen Maler Heinrich Goeding) und führt die Cranach-Werkstatt nach dem Tod seines Vaters fort.
Tafeln Der schlafende Herkules und Der erwachte Herkules vertreibt die Pygmäen für das Dresdner Schloss. |
| 1552-1555 |
Auf Wunsch des Herzogs Albrecht von Preußen wird Heinrich Königswieser in die Werkstatt aufgenommen und ausgebildet. Königswieser wird 1559 Hofmaler des Herzogs Albrecht. |
| 1552/53 |
Cranach d. J. flüchtet mit seiner Familie und den Malerjungen vor der Pest aus Wittenberg nach Weimar, der neuen Residenz des Herzogs Johann Friedrich von Sachsen. |
| 1555 |
Epitaph-Altar für Johann Friedrich von Sachsen (Stadtkirche St. Peter und Paul, Weimar) |
| 1560 |
Epitaph für Johannes Bugenhagen - Die Taufe Christi (Stadtkirche St. Marien, Wittenberg). |
| um 1560/63 |
Reise in die Niederlande. |
| 1560-62 und 1572/73 |
Umfangreiche Bauarbeiten Cranachs in Wittenberg. |
| 1562 |
Bemalung des Wappens und der Sonnenuhr am Turm der Wittenberger Stadtkirche. |
| um 1565 |
Erhard Gaulrap wird auf Wunsch des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg in der Cranach-Werkstatt ausgebildet. |
| 1565-1568 |
Bürgermeister von Wittenberg |
| 1569 |
Bestätigung des vom Vater ererbten Privileges des ewigen Weinschankes durch Kurfürst August von Sachsen.
Epitaph für Paul Eber - Der Weinberg des Herrn (Stadtkirche St. Marien, Wittenberg)
In der Cranach-Werkstatt entstehen in diesen Jahren zahlreiche Epitaphe. |
| um 1571-73 |
Reihe der Bildnisse der sächsischen Herzöge und Kurfürsten entsteht für Augustusburg. Ihr soll eine Reihe ganzfiguriger Reformatorenporträts folgen. |
| 1571-81 |
Zacharias Wehme wird auf Wunsch des Kurfürsten August von Sachsen als Lehrling in der Cranach-Werkstatt ausgebildet. |
| 1573 |
Cranach der Jüngere gehört zu den sechs reichsten Bürgern Wittenbergs. Sein Grundbesitz wird auf 3200 Gulden geschätzt. |
| 1586 |
Am 25. Januar stirbt Cranach d. J. in Wittenberg. Er wird in der Wittenberger Stadtkirche St. Marien beigesetzt. |
| 1588 |
Vom sächsischen Kurfürsten werden aus dem Nachlass Cranachs d. J. zahlreiche Graphiken und Gemälde verschiedener Künstler für die Kunstkammer Dresden angekauft. |