Ein Leben für die Kunst.

Die expressiv-symbolistischen Welten der Thea Schleusner.

31.08.2024 - 12.01.2025
Dienstag-Samstag 10:00-17:00 Uhr, Sonntag 13:00-17:00 Uhr

Eine Werkschau in Zusammenarbeit mit der Naser-Stiftung und der Lutherstadt Wittenberg. 

Thea Schleusner, 1879 als Tochter des Wittenberger Theologen Georg Schleusner in das Kaiserreich hinein geboren, durchlebte den Ersten Weltkrieg, die Aufbruchsjahre der Weimarer Republik und deren jähes Ende im Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg lässt sie als über 65-jährige Frau ihr im Krieg verlorenes künstlerisches Lebenswerk wieder erstehen. 

Mit ausdrucksstarken künstlerischen Arbeiten, die durch ihre einzigartige Formsprache und Farbigkeit hervorstechen, bewegt Schleusner sich zwischen Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Symbolismus. Sie gehört zur ersten Generation bildender Künstlerinnen, die wie Paula Modersohn-Becker nach Paris fuhren, um aus engen bürgerlichen Verhältnissen auszubrechen. Als Künstlerin der "Verlorenen Generation" fast vergessen, präsentiert die Werkschau in Wittenberg diese enorm vielseitige Künstlerin mit etwa 280 Werken aus den Sammlungen Naser und Fermen, ergänzt durch Leihgaben aus öffentlichem Besitz. Diese erste umfangreiche Retrospektive wird an vier verschiedenen Standorten im Herzen der historischen Altstadt Wittenbergs zu sehen sein - im historischen Rathaus, in der Cranach-Stiftung, den Städtischen Sammlungen und der Sammlung christlicher Kunst im Schloss. 

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