NATURA MORTA

Hans Peter Szyszka

21.05.2022 - 28.08.2022
Montag-Samstag 10:00-17:00 Uhr, Sonntag 13:00-17:00 Uhr

Gibt man bei google „natura morta“ ein, erscheint folgende Erklärung: „Die Bezeichnung Stillleben (ital.: natura morta) umfasst die Darstellung lebloser oder unbewegter Gegenstände (z. B. Blumen, Früchte, Jagdbeute, Geräte aller Art), die nach formalkünstlerischen und ästhetischen Gesichtspunkten angeordnet sind.“ (google, 19.09.2021) Aus der Cranach-Werkstatt sind vermutlich keine autonomen Stillleben überliefert, allerdings gibt es eine Reihe von Studien, die nach diesen Kriterien gestaltet und später in aufwendige Kompositionen eingebaut wurden.

Die Frühjahrsausstellung im Cranach-Haus zeigt die in ihrer Stofflichkeit beeindruckenden Stillleben von Hans P. Szyszka. Szyszka, 1959 in Leipzig geboren, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Arno Rink und Prof. Volker Stelzmann. Er steht in der Tradition der Leipziger Schule und nutzt altmeisterliche Maltechniken, um irritierende Stillleben zu erschaffen, die trotz der altmeisterlichen Manier einen zeitgenössischen Blick zeigen.

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