„Du musst dein Leben ändern“ – dieser berühmte Imperativ Rainer Maria Rilkes steht im Zentrum des Vortrags über das Verhältnis von Dichtung und Kunst. Im hundertsten Todesjahr des Dichters wird Rilkes Denken an der Schnittstelle von Bildender Kunst, Sprache und existenzieller Erfahrung beleuchtet. Ausgehend von seinen Begegnungen mit Künstlern und Kunstwerken – von Rodin bis zur antiken Skulptur – zeigt der Vortrag, wie Kunst bei Rilke nicht bloße Betrachtung bleibt, sondern zur inneren Wandlung auffordert.
Vortrag von Walter Martin Rehahn
Ort: großer Malsaal im Cranach-Hof, Schlossstraße 1
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