Bildpräsentation im Cranach-Hof, Schlossstraße 1, Malsaal
Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 begann die Ausgrenzung und Verfolgung von Künstlern der Klassischen Moderne. Die Diffamierung erreichte 1937 einen traurigen Höhepunkt mit der Schandausstellung "Entartete Kunst". Gefördert wurde hingegen die naturalistische Darstellung von Themen aus dem Umkreis der "Blut und Boden"-Ideologie: Heimatmotive, Bauern auf dem Felde, "heroisch" kämpfende Soldaten und Frauen im Haus und am Herd, zumeist mit Kindern. Der Vortrag geht auch der Frage nach, welche Künstler neben der offiziellen Parteilinie zumindest geduldet wurden.