Die gemeinsame Werkschau von Juana Anzellin und Christoph Kukla verbindet Druckgrafik mit filigranen Papierminiaturen und zeitgenössischer 3D-Drucktechnologie. Im Zentrum steht das Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen künstlerischen Techniken und die Frage, wie diese unsere Wahrnehmung von Größe, Raum, Materialität und Wirklichkeit beeinflussen.
Die Ausstellung versammelt künstlerische Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen und Projekten beider Künstler:innen und gibt Einblick in die Entwicklung ihrer individuellen Bildsprachen. Durch die radikale Skalierung manche Werke entsteht eine unerwartete Monumentalität: Vertraute Formen und Motive erscheinen in neuen Dimensionen und eröffnen einen bewussten Perspektivwechsel.
So bewegt sich die Werkschau zwischen Präzision und Imagination, zwischen dem Kleinen und dem Monumentalen, zwischen realer Materialität und visueller Fantasie. Sie lädt dazu ein, den eigenen Blick auf Gegenwart und Wirklichkeit neu wahrzunehmen.